Tourismus- und Gewerbegemeinde


Mit dem Landschaftspark Goitzsche, dem Naturpark Dübener Heide, der Halbinsel Pouch, dem Pegelturm, dem Roten Turm Pouch, dem Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf, der Barockkirche Burgkemnitz, dem Gröberner See, dem Herrenhaus Muldenstein und dem Muldestausee hat unsere Gemeinde das Potential zu einem professionellen Tourismusstandort. Ein breites touristisches Angebot kann bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen eine entscheidende Rolle spielen und eine positive wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde beflügeln. Dabei sind jedoch die Bedürfnisse unserer hier beheimateten Bürgerinnen und Bürger mit denen potentieller touristischer Gäste und der bestehenden Flora und Fauna in Einklang zu bringen. Den entscheidenden Beitrag zu unserer wirtschaftlichen Entwicklung werden zweifelsohne weiterhin unsere heimischen Unternehmen leisten.

  • Mein erstes Ziel für den Wirtschaftsstandort Muldestausee ist die Bestandssicherung unserer Unternehmen. Damit die Gemeinde ein starker Partner für Handel und Gewerbe sein kann, möchte ich frühzeitig nach der Wahl mit Vertretern unserer Wirtschaft sprechen, um festzustellen, wo konkrete Probleme liegen und wie die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Wachstum verbessert werden können.
  • Für unsere Unternehmen will ich als Bürgermeister der direkte Ansprechpartner in der Gemeinde sein, mit dem vertrauensvoll zusammengearbeitet werden kann. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung sollen besonders kleine und mittelständische Betriebe umfassend über erfolgversprechende EU-Fördermaßnahmen beraten werden.
  • Als Bürgermeister werde ich mich für die Ansiedlung neuer Unternehmen einsetzen, „die zu unserer Gemeinde passen“. Hierfür gilt es, die Möglichkeiten und Grenzen klar auszuloten, die Rahmenbedingungen für Existenzgründungen kontinuierlich zu verbessern (Stichwort: Breitbandausbau) und die Vorzüge unserer Gemeinde im Rahmen eines selbstbewussten Gemeindemarketings herauszustellen.
  • Allgemein bekannt ist, dass Gutscheine zu den beliebtesten Geschenken in Deutschland gehören und die Bürgerinnen und Bürger hierfür viel Geld ausgeben. Zur Stärkung unserer heimischen Wirtschaft möchte ich eine lokale Währung für die Gemeinde Muldestausee etablieren, wovon ich mir eine Umsatzsteigerung besonders im Kleingewerbe, im Einzelhandel sowie bei Gaststätten und Pensionen erhoffe.
  • In Zusammenarbeit von Gemeinde, Kreis und Land soll das Niveau der öffentlichen touristischen Angebote rund um unsere ehemaligen Tagebauseen erhalten und nach besten Kräften für unsere Erholung suchenden Bürgerinnen und Bürger sowie jetzige als auch zukünftige Gäste weiter ausgebaut werden.
  • Ich setze mich dafür ein, das Potential der touristischen Nutzung unserer ehemaligen Tagebauseen auf umweltverträglichem Wege auszuschöpfen.
  • Durch Anlage zertifizierter Wanderwege und Naturlehrpfade soll in enger Zusammenarbeit mit unseren naturverbundenen Vereinen und interessierten Mitbürgern das Freizeitangebot für Gäste von Nah und Fern sowie insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen bereichert werden.
  • Die Alleinstellungsmerkmale unserer Gemeinde müssen noch stärker betont und unsere Prestigeobjekte (z.B. Herrenhaus Muldenstein, Pegelturm etc.) regelmäßig saniert sowie für Besucher attraktiv gemacht werden.
  • Naherholungssuchende von Nah und Fern sollen durch ein noch besseres Gemeindemarketing in unsere Gemeinde finden, z.B. durch eine stärkere Vernetzung mit touristischen Highlights in der Region oder über die Etablierung von Tourismuspartnerschaften mit Partnerkommunen, wodurch wir von „Tagestouristen“ profitieren könnten.
  • Ich setze mich für eine weitere Nutzung der Halbinsel Pouch für touristische Großvorhaben (z.B. Spring Break Festival, Riesenflohmarkt etc.) im Einvernehmen mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie unter größtmöglicher Schonung der vorhandenen Flora und Fauna ein, weil hierüber wesentliche Einnahmen für den Gemeindehaushalt erzielt werden.
  • Darüber hinaus sollten auch Veranstaltungen in kleinerem Rahmen auf der Halbinsel Pouch realisiert werden. Hierfür bietet sich aus meiner Sicht die „AGORA“ besonders an, welche für kleinere Konzerte, einen Weihnachtsmarkt oder Open-Air-Kino – ähnlich wie die Filmnächte am Dresdener Elbufer – geeignet ist.