Lebensqualität und Generationensicherheit


Unsere Einwohner sollen gerne in unserer Gemeinde leben und sich hier wohlfühlen, bis ins hohe Alter bleiben und ihren Lebensabend hier verbringen können. Junge Familien können durch Zuzug die Folgen des demografischen Wandels abmildern. Ein Generationen übergreifendes Miteinander von Jung und Alt sowie die Integration von Menschen mit Behinderung wertet die Gemeinde, neben einer breitgefächerten Vereinslandschaft sowie attraktiven und kostenfreien Freizeitmöglichkeiten, auf.

  •  Auch in Zukunft sollen grundsätzlich im Rahmen der Möglichkeiten Bauflächen für Bauwillige von Nah und Fern erschlossen und vorgehalten werden. Vorrangig sind für mich jedoch bereits erschlossene Bauflächen und –lücken zu bebauen und alle Ortschaften gleichermaßen weiter zu entwickeln. Eine übermäßig starke Konzentration auf einzelne Bereiche, z.B. die „Goitzsche-Bebauung“, sollte vermieden werden und die Gemeinde sich für die Einhaltung von Auflagen aus Bebauungsplänen und Genehmigungsverfahren starkmachen.
  • Die versorgungsrelevante Infrastruktur, besonders Einkaufsmöglichkeiten für Dinge des täglichen Bedarfs, soll erhalten und zielgerichtet ausgebaut werden, um besonders Menschen mit nur eingeschränkter Mobilität entgegenzukommen. Der Einsatz mobiler Händler soll bedarfsgerecht dort erfolgen, wo aus wirtschaftlichen Gründen ortsfeste Einkaufsmöglichkeiten nicht mehr zu halten sind.
  • Die Gemeinde soll sich für die Ansiedlung von bezahlbaren Angeboten für betreutes und medizinisch betreutes Wohnen für Senioren einsetzen, die ihren Lebensabend in unserer Gemeinde verbringen wollen. Diesbezüglich setze ich mich außerdem für die Initiierung und Umsetzung alternativer Wohnformen ein, z.B. sind gemeinschaftliche Wohnprojekte für Senioren denkbar, die noch nicht auf medizinische Betreuung angewiesen sind, aber gleichzeitig nicht mehr an ihrem Eigenheim festhalten wollen oder können.
  • Die bestehenden Einrichtungen und Angebote für allgemeine Gesundheitsdienstleistungen sowie im Speziellen für Pflegedienstleistungen sollen erhalten und bedarfsgerecht ausgebaut werden, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaftskraft der Gemeinde zu stärken. 
  • Um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und von Senioren sowie deren Angehörigen erfassen und darauf reagieren zu können, sollen ein Seniorenbeauftragter und ein Beauftragter für Menschen mit Behinderung ehrenamtlich berufen werden. Diese sollen vorrangig beratend tätig werden und praxisorientierte Lösungsansätze für die vielen Herausforderungen des täglichen Lebens der Betroffenen mit entwickeln. 
  • Die Mobilität der älter werdenden Bevölkerung in allen Ortschaften soll verbessert werden. Hier bedarf es kreativer Lösungsansätze, die mit den Betroffenen vor Ort auf den Weg gebracht werden müssen. Das „Senioren-Shuttle“ für Gossa und Schmerz könnte als Beispiel dienen.
  • Bei zukünftigen Bauvorhaben der Gemeinde sollen die Belange unserer Jüngsten und unserer Ältesten hinreichend berücksichtigt werden. Barrierefreies Bauen muss von vornherein selbstverständlich sein. Darüber hinaus sollen die verschiedenen Anforderungen der Generationen besonders in der Planung und Entscheidung bereits ausreichend Berücksichtigung finden
  • Unsere Vereine, Verbände, Kirchen, Initiativen sowie alle Ehrenamtlichen in weiteren Funktionen leisten mit ihrem umfangreichen ehrenamtlichen Engagement sehr viel, um die Lebensqualität unserer Gemeinde zu erhalten und weiter zu steigern. Auch in Zukunft sollen unsere Vereine und Verbände finanziell und ideell durch die Gemeinde unterstützt werden. Regelmäßig beim Neujahrsempfang der Gemeinde möchte ich engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Vereine und Initiativen für ihr Engagement ehren.